Changemanagement

"Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt."

Marc Aurel (121-180), seit 161 röm. Kaiser

Unternehmen und ihr Umfeld verändern sich mit der Zeit. Entscheidend ist, ob diese Veränderungen reaktiv erfolgen oder aktiv zielgerichtet gestaltet werden, und ob sie kontinuierlich (Kaizen) oder sprunghaft in Form eines Prozessmusterwechsels (Kaikaku) erfolgen.

John Kotter, als Harvard Professor Spezialist für Change-Management, hat die acht Schritte in Veränderungsprozessen beschrieben, die erfolgreichen Wandel möglich machen und Grundlage unseres Handlungsmodells sind:
 

1: Das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Veränderung schaffen

2: Eine starke Veränderungskoalition bilden

3: Eine klare Vision für das Unternehmen herausarbeiten

4: Die Vision erfolgreich kommunizieren.

5: Hindernisse für die neue Vision beseitigen.

6. Sichtbare, kurzfristige Erfolge systematisch planen und herbeiführen.

7: Erreichte Verbesserungen weiter ausbauen.

8: Die neuen Lösungswege fest verankern.

Changemanagement  

Klare, attraktive Zukunftsvorstellungen, getragen durch eine starke Veränderungskoalition und/oder aktueller Leidensdruck sowie Bewegung in die richtige Richtung (Momentum) sind das beste Mittel gegen den Widerstand, der durch Veränderungen bei vielen Menschen hervorgerufen wird. Die Ursache hierfür liegt meist in ehemals erfolgreichen Verhaltensweisen, Gewohnheiten und Ritualen („das war schon immer so, das war noch nie so“), offenen oder verdeckten Interessenkonflikten, fehlenden Anreizen oder drohenden negativen Folgen und an dem, was E.Schein als Lernangst bezeichnet hat, die oft mit erlebtem oder befürchteten Kompetenzverlust beim Annehmen neuer Verhaltensweisen begründet ist.

Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es, den Veränderungsprozess so zu gestalten, dass die Wahrscheinlichkeit wächst, gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern die gewünschten Ziele tatsächlich zu erreichen!